Hufbearbeiterin und angehende Veterinärmedizinerin Magdalena Müller

Die ehemalige TFA und jetzige Studentin der Veterinärmedizin, hat zudem eine Ausbildung zur Hufbearbeiterin mit F Balance Zertifizierung. Sie bearbeitet überwiegend barhuflaufende Pferde. Wenn diese einen Hufschutz benötigen, beklebt sie die Fellnasen fast ausschließlich mit Goodsmith.

 Goodsmith Partner

  1. Über unseren Goodsmith Partner

Seit ihrem zehnten Lebensjahr wird Lenas Alltag von den Vierbeinern dominiert. Inzwischen besitzt die 27-Jährige selbst vier Pferde.

Vor einigen Jahren wollte sie ihren Wallach zu Erholungszwecken von Eisen auf barhuf umstellen, was jedoch nicht gelang. Ein klebender Hufschutz musste her. Der erste Versuch hat jedoch nicht funktioniert.

Im Nachhinein“, sagt sie, „war es ein Bearbeitungsfehler. Manchmal braucht das Pferd auch einfach Zeit sich an die neue Hufsituation zu gewöhnen. Mir fällt hin und wieder auf, dass die Pferde erst schlechter laufen; allerdings nicht, weil der Bekleb ihnen nicht gut tut, sondern die Pferde es nicht gewohnt sind, so viel Freiheit am Huf zu haben. Ein Eisen „zwängt“ sie mehr ein, hält sie fester. Der Bekleb gibt Freiheit, ist angenehmer, aber ungewohnt für den Pferdekörper.“

Beim zweiten Anlauf gab es keine Probleme. Es machte Spaß mit Kunststoff zu reiten. „Mit Eisen ging er klemmiger und hatte Takt Fehler. Wahrscheinlich haben ihm aufgrund der dünnen Wände die Nägel Probleme bereitet.“

Von ihrem persönlichen Erlebnis mit ihrem Pferd und den Erfahrungen über Hufproblematik aus dem Klinikbetrieb angetrieben, beschloss sie selbst eine Barhufausbildung zu absolvieren.

 

  1. Der Weg zum Klebebeschlag bzw. zu Goodsmith

Seit Oktober 2018 ist sie feste GS-Partnerin. Nachdem sich Lena selber als Testerin ein Bild machen konnte, war sie überzeugt von dem Bekleb. „Das Laufbild ist ein anderes, da der Bekleb nicht wie ein Hufschuh am felligen Hufrand sitzt, sondern rein auf dem Huf angebracht ist.“

 

  1. Goodsmith in Lenas Einsatz

Überwiegend nimmt die gebürtige Münchnerin viele Rehefälle an, da sie sich aufgrund ihrer TFA Zeit intensiv mit dem Thema „kranke Hufe“ auseinandersetzten und Erfahrungen sammeln konnte.

 

  1. Erfahrung zur Qualität des Beklebs

Die Haltbarkeit ist manchmal sogar zu gut. Ich bearbeite die Hufe alle acht Wochen und beklebe dann neu. Bisher ist noch nie ein Bekleb weggeflogen, sie sitzen bombenfest. Vor allem die neuen Laschen, lassen keine Wünsche offen, es kommt zu keiner verfrühten Öffnung. Für mich zwar weniger relevant, das Einzige, was mir aber einfällt wären mehrere Laschengrößen“. (So viel vorab, es werden bald mehr Größen im Shop verfügbar sein).

 

  1. Dauer der Anbringung, Preis und Haltbarkeit eines Beklebs

Für zwei Hufe braucht Lena eine Stunde Zeit und verlangt im Durchschnitt mit Anfahrt 175€. Die Laschen kann sie mehrmals wiederverwenden, berichtet sie.

Große Hürden gibt es bei der Bearbeitung nicht, es erschwert nur manchmal meine Arbeit, wenn die Wände verbogen sind. Und die Besitzer sollten kurz vor dem Termin weder die Hufe einfetten noch stark wässern, denn dann halten die Klebebeschläge nicht so gut.“

Goodsmith Partner mit Isländern 

Nach ihrem Studium der Veterinärmedizin, möchte sich Lena auf Rinder und vor allem Pferde konzentrieren und bei Letzteren ihren Beruf mit der Orthopädie bzw. orthopädischen Beschlag verbinden. „Es ist mir wichtig bei einer Behandlung den kompletten Apparat Pferd einzubinden, um eine genaue und Erfolg bringende Bearbeitung oder Heilung verfolgen zu können.“


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