Avec des sabots sains tout au long de l'automne

Buntes Laub, kürzere Tage und flauschige Pferde – es ist eindeutig Herbstzeit! Und damit auch eine besonders herausfordernde Jahreszeit für Hufgesundheit. Im folgenden Artikel erfährst du, worauf du besonders achten solltest, damit dein Liebling mit gesunden Hufen in die kältere Jahreszeit starten kann.


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Auf Hygiene achten


Vielerorts ist Herbstzeit gleichbedeutend mit Matschsaison. Grundsätzlich wäre der weiche, feuchte Boden kein Problem für die Hufe, sofern er sich dabei um sauberen Erdboden handelt und Haut und Hufe zwischendurch immer wieder trocknen können. Problematisch wird es hingegen dann, wenn die Pferde in fesselhohem Matsch stehen, in dem sich Urin und Mist sammelt. Denn unter diesen Bedingungen fühlen sich Bakterien besonder wohl und können schnell zu Mauke, Strahlfäule und White Line Disease führen.

Hier gilt: vorbeugen ist besser als heilen. Je besser der Stoffwechsel deines Pferdes funktioniert und je gesünder die Hufe von vornherein sind, desto weniger anfällig sind sie für diese Probleme. Neben regelmäßigem Auskratzen eignen sich Hufbäder als zusätzliche vorbeugende Maßnahme. Dazu kannst du beispielsweise eine Borax-Lösung oder verdünnten Essig verwenden. Wenn sich dein Pferd nicht gerne in Wasser stellen lässt, kannst du die Hufe auch großzügig mit einer Bürste waschen. Wichtig ist, dass die Bäder wirklich in jede kleinste Ritze eindringen, so dass Bakterien auch in winzigen Löchern keine Überlebenschance haben. Nach dem Trocknen kannst du außerdem eine Lehmpaste in die Strahlfurchen aufbringen, damit sich darin nicht gleich wieder Schmutz sammeln kann.


Fütterung anpassen


Neben den geänderten Haltungsbedingungen ändert sich für viele Pferde im Herbst die Fütterung. Besonders häufig ist die Umstellung von Weide auf Stall und damit einhergehend von Gras zu Heu als Hauptnahrungsquelle. Und genauso, wie man im Frühjahr langsam anweidet, sollte man auch im Herbst langsam abweiden. Das bedeutet, dass die Weidezeit über mehrere Wochen hinweg verkürzt und stattdessen die Heumenge erhöht werden sollte. Parallel dazu sollte auch das Mineralfutter angepasst werden, da im Gras beispielsweise fettlösliche Vitamine enthalten sind, die im Heu nur noch stark reduziert vorhanden sind. Nur mit gezielter Supplementierung ist dein Pferd auch weiterhin mit allen Nährstoffen ausreichend versorgt, um kontinuierlich gutes Hufmaterial produzieren zu können.


Herbstgras


Aber auch von der Herbstwiese selbst gehen einige Gefahren aus, die jeder Pferdehalter kennen sollte: Einerseits ist das Gras im Herbst oft bereits sehr kurz gefressen und andererseits ist das Pflanzenwachstum wetterbedingt deutlich reduziert. Dadurch ist die Konzentration von Stärke und Fruktan in der verbleibenden Pflanze höher, besonders nach kalten Nächten. Ebenso gibt es einige Pflanzen, die jetzt im Herbst Saison haben und für Pferde giftig sind. Dazu gehören beispielsweise die Herbstzeitlose sowie einige Ahorn-Arten, die Atypische Weidemyopathie auslösen können.

Weiters sind unsere heutigen Weiden oftmals mit Endophyten verseucht. Dabei handelt es sich um Pilze, die eine Symbiose mit den Pflanzen eingehen und diese vor Fressfeinden schützen. Zu diesem Zweck bilden viele Endophyten Gifte, sobald die Wirtspflanze gestresst ist – also bei übermäßigem Verbiss.

Die Kombination aus hoher Stärke- und Fruktankonzentration sowie die Gefahr von Vergiftung durch Pflanzen oder Endophyten lassen schließlich auch die Gefahr von Hufrehe steigen. Dabei kommt es oftmals gar nicht zu einem deutlichen Schub, sondern häufig sehen wir schlichtweg eine latente Fühligkeit. Sollte dein Pferd also im Herbst vermehrt fühlig laufen, solltest du an eine schleichende Hufrehe denken und den Tierarzt sowie deinen Hufbearbeiter informieren.

Um diese Probleme zu vermeiden, sollte Weidegang im Herbst nur nach mehreren Stunden Sonnenschein und nach vorheriger Heufütterung ermöglicht werden. Dadurch können sich die Pferde zuvor satt fressen und müssen ihren Hunger nicht über das problematische Herbstgras stillen.


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 Autorin: Nathalie Kurz www.mein-leben-ist-ein-ponyhof.at


Quellen

  • https://www.natuerliche-hufbearbeitung.de/der-kranke-huf/strahlf%C3%A4ule-pilz/
  • https://www.futterberatung-roehm.de/futterberatungs-a-z/abweiden/
  • https://www.dr-susanne-weyrauch.de/gesundheit/allgemeine-grundlagen/winterfuetterung
  • http://www.pferdemedizin-osteopathie-weber.de/files/docs/weber-fachtexte/Fuetterung/3%20die%20richtige%20Rationsgestaltung%20fertig.pdf
  • https://www.sandrafencl.com/herbstgras-warum-es-fuer-viele-pferde-gefaehrlich-sein-kann/
  • https://www.pferderevue.at/magazin/haltung_fuetterung/2020/fruktan--mythen-und-fakten-ueber-das-schreckgespenst.html
  • https://www.artgerecht-tier.de/pferde/d-vergiftungen-von-pferden-durch-graesergifte-202754718
  • https://www.vtg-tiergesundheit.de/magazin/pferde/atypische-weidemyopathie-weidetod-bei-pferden

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